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Carola Czempik

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SPRIESSEN. JAGEN
Carola Czempik mit Alexa Renger – Violine | 2019

Videodokumentation von Betina Kuntzsch: Improvisationen für Violine zu einer 15-teiligen Papierarbeit von Carola Czempik am 21.09.2019 in der Galerie Mönch Berlin

Die bildende Künstlerin Carola Czempik und die Violinistin Alexa Renger begegneten sich einige Jahre im Berliner Ensemble XelmYa, das sich auf die Interpretationen zeitgenössischer Komposition spezialisiert hat. Aufführungen malerisch-zeichnerischer Performances prägen ihren Erfahrungsschatz.

Anlässlich der Einzelausstellung TERRAN von Carola Czempik in der Galerie Mönch Berlin kamen sie als Duo zusammen.

Den beiden Künstlerinnen eigen ist ein Dehnen des Materials und des Klangs sowie eine immerwährende neue Rhythmisierung von bereits gefundenen Strukturen und Formen. Carola Czempik arbeitet im Atelier parallel zu Improvisationen von Alexa Renger mit Kohle, Schieferkreide und Grafit an mehreren großen malerischen Zeichnungen. Auf diese Weise wird das klanglich sich Manifestierende nochmals auf eine weitere visuelle Ebene transportiert. Die entstandenen Skripturen werden durch weitere feine Schichtungen komplex vertieft.

TERRAN - Lisa Nolte zum Dialog zwischen Bild und Klang
in der Zusammenarbeit von Carola Czempik und Alexa Renger


Spriessen. Jagen 1 aus 15-teiliger Serie | 50 x 70 cm | 2019

 
abaq_staub
Eine Interdisziplinäre Performance mit Carola Czempik und Sylvia Hinz am 29.05.2019 im Kunstbunker Berlin, Artist Homes

Carola Czempik: malerische Aktion mit selbstgebrannter Eichenkohle, Salz und Asche, Acryldispersion, Palmfaser-und Ziegenhaarpinseln auf 3 großen Papieren
Sylvia Hinz: Bassblockflöte, Atem, Stimme

Aktion auf dem Betonboden des Bunkers, Dauer ca. 20 min

Carola Czempik und Sylvia Hinz erforschen mit ihrer Performance abaq_staub innerhalb von 3 Stationen eine der hebräischen Wortbedeutungen von ABAKUS und lassen sich von Versen der jüdischen Dichterinnen Rose Ausländer und Selma Meerbaum-Eisinger inspirieren. Insbesondere der Satz WÄHREND ICH ATEM HOLE / GEFRIERT IN MEINEN NERVEN EINE GESTALT aus gleichnamigem Gedicht von Rose Ausländer sowie der historische Kontext des Tiefbunkers – er diente als Leitzentrale der Luftabwehr der Reichshauptstadt im zweiten Weltkrieg - begleiten diese malerisch/zeichnerische und klangliche Auseinandersetzung.
Aktion auf dem Betonboden des Bunkers, Dauer ca. 15-20 min

Anlass der Performance ist die Finissage der Ausstellung MEMO ABAKUS, die zu Ehren der verstorbenen Galeristin Jo Eckhardt stattfindet, ihrer Galerie Abakus in Berlin Weißensee und ihrem Engagement zum Aufbau des n.b.k. Video Forums Berlin, der ersten Video Sammlung Europas.

Video von Jeanne Strieder: Auschnitt aus der Probe mit Sylvia Hinz


Installation abaq - Performanceplatz | 2019


Carola Czempik & Sylvia Hinz - Performance | 2019


Arbeitsgeräte von Carola Czempik | 2019

 
SCHWARMVERHALTEN II
XelmYa + mit Carola Czempik | 2018
aus 10 JAHRE XelmYa - Nachspiel II
Video von Jeanne Strieder: Interaktion mit Subkontrabassblockflöte, Oboe, Violine, Violoncello und Live-Zeichnung bei Artist Homes - Kunstbunker Berlin

 
INNEN III – SCHWEIGENDE DÄMMERUNG aus: Fat Cat Concerts XI:
trio #4/2017

Video von Jeanne Strieder: Großaufnahme der Musikerinnen und parallele Aktion mit Zeichnung von Carola Czempik im Kunstquartier Bethanien, Berlin

Erläuterungen zum Prozess:

SCHWEIGENDE DÄMMERUNG – INNEN | 2017
Notationen mit Schiefer, Holzkohle und Kreiden – Improvisationen mit Kontrabassflöte und Bassflöte

Die Instrumentalistin Sylvia Hinz und die bildende Künstlerin Carola Czempik teilen die Affinität gegenüber Meer und Wind, sowohl im leiblichen Erleben als auch in den Klängen der Naturgewalten. Im Winter 2017 treffen sich die beiden Künstlerinnen im Atelier und lassen sich gegenseitig von Ihrer Arbeit inspirieren. Die Session ist eine Vorbereitung für ein Konzert, welches mit der Violinistin Alexa Renger gemeinsam gestaltet wird.

Improvisationen zum Anhören

Grundlage dieser Arbeit sind zunächst Bilder von Carola Czempik aus der Reihe ‚Haus der Gewässer‘. Diese werden in einem Treffen von Sylvia Hinz in Klängen nachempfunden und zeitgleich von Czempik aufge’zeichnet‘. Diese Aufzeichnungen werden in aufwändiger Nacharbeit wiederum zu neuen Bild-Partituren für neue Klanggebilde. Zeichnungen als auch Klänge führen ein unabhängiges Eigenleben, wodurch auch außerhalb der Treffen der beiden Künstlerinnen ein ‚Nachhören‘ und ‚Nachschauen‘ zu Inspiration und wiederum neuen Werken führen.


Haus der Gewässer 4 aus 10-teiliger Serie | 1,80 x 1,30 m | 2017

Fat Cat Concerts XI: trio #4/2017 – schweigende Dämmerung – INNEN

XelmYa Duo mit Carola Czempik
Konzeption: Sylvia Hinz
in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Carola Czempik
10.12.2017 um 17.30 Uhr im Studio 2, Kunstquartier Bethanien Berlin
Unterstützt mit Mitteln der Projektförderung des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin

Alexa Renger - Violine
Sylvia Hinz - Kontrabass- und Bassblockflöte
Carola Czempik – Malerei und Zeichnung

Schweigende Dämmerung (2016) UA - Sylvia Hinz (*1968, DE)
INNEN II (2017) UA - XelmYa Duo
INNEN III (2017) UA - XelmYa Duo


Wilde Furten 3 | 2017

Video von Jeanne Strieder: INNEN III – Gesamtansicht - XelmYa Duo - Interaktion mit Zeichnung, Kontrabassflöte und Violine

Video von Jeanne Strieder: INNEN III – Großaufnahme der interaktiven Zeichnung

 
SCHWEIGENDE DÄMMERUNG | 2016
Notationen mit Holzkohle und Asche - Improvisationen mit Kontrabassflöte

Carola Czempik: Zeichnungen mit Steinkohle und Birkenasche zur Flötenimprovisation
Sylvia Hinz: Kontrabassflöte, Improvisation vor Papierarbeiten der Serie "Zuhören"


Zuhören | 2016

Video: Notationen

Im Sommer 2016 treffen sich die beiden Künstlerinnen erneut im Atelier und im Proberaum lassen sich gegenseitig von Ihrer Arbeit inspirieren. Die Themen 'Flüchtig' - 'Unterwegs Sein' und 'Freiheit' sind verbindende Motive.
Die Session ist eine Vorbereitung für ein Konzert des Ensembles Xelmya (Sylvia Hinz und Alexa Renger) der Humboldt-Bibliothek Berlin im September 2016

windsbräute 3 mit Singstimme | 2014
ein Projekt mit Carola Czempik und Sylvia Hinz
innerhalb des GEDOK Konzertes
Dienstag den 25. 2. 2014, 19.30 Uhr
Schwartzsche Villa, Grunewaldstr. 55, 12165 Berlin
Flöte - Sylvia Hinz
Mezzosopran - Claudia Herr
Klavier - Cordula Heiland
Komposition von Sylvia Hinz (2014, WP)
zu einer Malerei von Carola Czempik
mit gleichnamigem Titel WINDSBRAUT 3
zur Komposition

windsbräute 3 | 2015
neue Version der Komposition windsbräute 3
innerhalb des Konzertes von
XelmYa (Alexa Renger - violin, Sylvia Hinz - recorder, Ulrike Ruf - cello)
Sonntag, 19. April um 18:00
ExRotaprint in Berlin
zur Komposition

 
SALZSPIEGEL
Dokumentation (Kurzfassung) der Installation innerhalb der Ausstellung WINDWECHSEL in der Galerie Mönch, 2013
Salzpapierobjekte in Doppelacrylglasscheiben: Carola Czempik
Video/Projektion: Betina Kuntzsch

Die Installation wurde schon gezeigt:
Paper Positions - XPOSITIONS 2016, Galerie Mönch, Bikini Berlin, 2016
Stadt Land Wind, Arche Kunstverein, Hameln, 2015
Villa Elisabeth, Berlin, 2012
Open Art Space, Potsdam, 2011
ver.di Bundesverwaltung Berlin 2010

 
 
WINDSBRAUT
Akustische Improvisation für Grossbassblockflöte, Papier, Stifte, Hände

Sylvia Hinz: Verschiedene Flöten, Improvisation vor Leinwänden der Serie WINDSBRAUT
Carola Czempik: Zeichnet mit Bleistift und Kohle zu der Flötenimprovisation
Atelier Carola Czempik 2013

Seit 2011 treffen sich die beiden Künstlerinnen im Proberaum oder Atelier und lassen sich gegenseitig von Ihrer Arbeit inspirieren. Das Thema Wind ist ein verbindendes Motiv.


Ausschnitt aus Windsbraut 3
 

SALZSPIEGEL
Dokumentation (Kurzfassung) von zwei Veranstaltungen:
Open Art Space, Potsdam, 2011
Villa Elisabeth, Berlin, 2012
Salzpapierobjekte in Doppelacrylgalsscheiben: Carola Czempik
Saxofone und Komposition: Joachim Gies
Video/Projektion: Betina Kuntzsch

mehr Informationen zum Konzept, erstmals verwirklicht in der
ver.di Bundesverwaltung, Berlin 2010

 
MEMBRANA
wenn verlassen sind
Performance (Kurzfassung) von Carola Czempik und Sylvia Hinz nach einem
Gedicht von Johannes Bobrowski
Malerei und Aktion mit Salz auf Salzpapier: Carola Czempik
Alt-, Tenor- und Bassblockflöten/ musikalische Konzeption und Improvisation:
Sylvia Hinz
Ton: Otto Schönthaler
Kamera/Schnitt: Betina Kuntzsch
Atelierhof Kreuzberg, Berlin 2011
GEDOK-Jahresausstellung 2011

mehr Informationen zum Konzept
 

Ort der Performance in der Ausstellung "Vergessen", Atelierhof Kreuzberg, 2011

 

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